PrestaShop Wartung: Was enthalten ist und was sie pro Jahr kostet
Was die Wartung eines PrestaShop-Shops umfasst, wie viele Stunden du brauchst und was sie pro Jahr kostet: drei Pakete…
Du öffnest deinen Shop am Montagmorgen und siehst nur „Error 500“ oder eine komplett weiße Seite, während die Bestellungen vom Wochenende warten. Ein PrestaShop Fehler 500 oder eine weiße Seite bedeutet fast nie, dass dein Shop verloren ist: Es heißt, dass intern etwas schiefgelaufen ist und PrestaShop dir nicht zeigen kann, was. Erstens: Fass nichts blind an. Dann findest du den Fehler entweder mit den Schritten unten, oder du gibst das Problem an jemanden ab, der sich in weniger als 12 Stunden darum kümmert.
Es ist eine allgemeine Meldung des Servers: „Etwas ist schiefgelaufen und ich kann die Seite nicht fertig laden.“ Was genau, sagt sie nicht. Die weiße Seite ist dasselbe, nur ohne Meldung: Der Shop ist so eingestellt, dass er Kunden keine Fehler anzeigt, also zeigt er gar nichts.
Die gute Nachricht: Deine Produkte, Kunden und Bestellungen sind weiterhin in der Datenbank. Kaputt ist nur der Teil, der sie anzeigt, und das lässt sich reparieren.
Fast immer hat sich kurz vorher etwas geändert. Die häufigsten Ursachen sind:
Überleg dir zuerst: Was wurde in den letzten Tagen installiert, aktualisiert oder geändert? Diese Antwort spart die halbe Arbeit.
PrestaShop hat einen Debug-Modus, der statt der weißen Seite die vollständige Fehlermeldung anzeigt. Diese Meldung sagt meist, welche Datei oder welches Modul den Fehler verursacht hat.
Wenn sich das Backoffice noch öffnet, schalte ihn unter Erweiterte Einstellungen > Leistung > Debug-Modus ein. Öffnet es sich auch nicht, muss eine Datei per FTP bearbeitet werden; das ist im letzten Abschnitt für dein Technikteam erklärt.
Ein wichtiger Hinweis: Bei aktivem Debug-Modus sehen auch deine Kunden die Fehler. Nutz ihn nur so lange, wie du brauchst, um die Meldung zu lesen, und schalte ihn dann wieder aus.
Die zweite Quelle für Hinweise ist das Fehlerprotokoll: PrestaShop speichert die Fehler im Ordner var/logs deines Shops, und dein Hoster hat im Kundenmenü meist ein eigenes PHP-Fehlerprotokoll.
Manchmal ja. Es gibt drei Prüfungen, die du ohne Code machen kannst:
Klick im Backoffice unter Erweiterte Einstellungen > Leistung auf Cache leeren. Wenn sich das Backoffice nicht öffnet, kann dein Technikteam ihn leeren, indem es den Inhalt eines Ordners löscht. Das ist sicher: PrestaShop legt diese Dateien von selbst wieder an.
Wenn der Fehler nach der Installation oder dem Update eines Moduls angefangen hat, deaktiviere es (nicht deinstallieren) unter Module > Modul-Manager. Wenn der Shop wieder läuft, weißt du, wer der Schuldige war.
Eine direkte Frage: „Habt ihr in den letzten Tagen die PHP-Version oder ein Server-Limit geändert?“ Jede PrestaShop-Version funktioniert nur mit bestimmten PHP-Versionen, und so eine Änderung legt einen Shop von heute auf morgen lahm.
Wenn sich danach nichts geändert hat, hör auf zu probieren. Jeder Blindversuch bedeutet mehr Zeit mit geschlossenem Shop und mehr Risiko, etwas anzufassen, das eigentlich funktioniert hat.
Bei BK Modules gibt es den PrestaShop-Notfallsupport: Du zahlst eine Technikerstunde, 45 € (Preis Stand Oktober 2026), und wir legen los. Wir arbeiten 7 Tage die Woche. Fehler 500, weiße Seiten und ein Backoffice, das sich nicht öffnet, stehen ganz oben auf der Liste dessen, was wir reparieren.
So läuft es ab:
Wir arbeiten mit PrestaShop 1.6, 1.7, 8 und 9, und die Rechnung liegt direkt nach der Zahlung in deinem Konto. Wir entwickeln selbst PrestaShop-Module und kennen daher von innen, was typischerweise kaputtgeht.
Die meisten dieser Fehler kommen durch ein ungetestetes Update oder eine Serveränderung, über die niemand Bescheid gesagt hat. Wenn jemand deinen Shop kennt und Updates testet, bevor sie eingespielt werden, bleiben dir fast alle dieser Schreckmomente erspart.
Genau das ist die jährliche PrestaShop-Wartung: getestete Updates, Backups, Überwachung und Stunden im Jahr für den Fall, dass etwas ausfällt.
Wenn sich das Backoffice nicht öffnet, wird der Debug-Modus in config/defines.inc.php aktiviert, indem in dieser Zeile false durch true ersetzt wird:
define('_PS_MODE_DEV_', true);
var/logs/ des Shops, dazu das PHP-Fehlerlog des Servers.var/cache/prod/ und var/cache/dev/ löschen.modules/ umbenennen, damit PrestaShop es nicht lädt.memory_limit von mindestens 256 MB.var/, img/ und upload/ für den Webserver-Benutzer beschreibbar sein müssen.Zum Schluss _PS_MODE_DEV_ wieder auf false setzen.
Jede Stunde, in der dein Shop down ist, wandern Verkäufe zu einer anderen Website ab. Zahl die Stunde, und ein Techniker, der PrestaShop von innen kennt, meldet sich in weniger als 12 Stunden, um ihn wieder zum Laufen zu bringen.
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